Wirkung von Kurkuma auf der Haut

Was bei uns noch ziemlich unentdeckt ist, nun aber langsam bei immer mehr Menschen Gehör findet, ist die Wirkung des Kurkuma Gewürz auf die Haut. In Indien wird es daher bereits seit Jahrtausenden zur Pflege von Nägeln, Haut und Haaren angewandt.

Universalheilmittel Kurkuma

Aufgrund seiner nachgewiesenen antibakteriellen Wirkung gilt Kurkuma als Wunderwurzel. Es tötet Keime, Bakterien und Viren, wirkt außerdem abschwellend und durchblutungsfördernd. Die gelbe Knolle kann sowohl innerlich als auch äußerlich gegen fast alle Hauterkrankungen Anwendung finden. 

Somit ist Kurkuma, welche auch gerne Gelbwurz genannt wird, ein hervorragendes Mittel, dass du bei trockener Haut ebenso anwenden kannst, wie bei fettiger Haut. Auch gegen Pickel und Mitesser wirkt es wahre Wunder. Die reife Haut schützt Kurkuma durch seine antioxidative Wirkung vor Alterung und Faltenbildung.

Die Inhaltsstoffe der Kurkuma und deren Wirkung

Die relevantesten Inhaltsstoffe der Kurkuma Knolle sind die Curcuminoide, zu denen das bekannte Curcumin sowie Demethoxycurcumin, Bisdemethoxycurcumin und Cyclocurcumin gehören (Curcumin I-V). Wobei man die Mischung aus allen vieren ebenfalls als Curcumin bezeichnet. Der Wirkstoff Curcumin besitzt unter anderem folgende Effekte:

  • reduziert die Wundheilung der Haut
  • wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend
  • leitet Schwermetalle aus dem Körper

Daneben enthält die Pflanze wertvolle Nährstoffe wie Proteine, Ballaststoffe und eine Menge Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin C, welches den Körper vor Infektionsträgern schützt. Außerdem findet man in der Kurkuma Knolle viele wichtige Mineralien wie Calcium, Eisen, Magnesium und Zink.

Die Pflanze verfügt zusätzlich über ätherische Öle mit antimikrobiellen und Effekten, welche die Herztätigkeit steigern und sogar Wirkung bei Tumoren zeigen, was bei der Behandlung von Krebs die Entstehung von Tumorzellen mindert und das Immunsystem stimuliert. Auch bei Alzheimer und Diabetes ist Kurkuma erfolgreich in der Anwendung.

Welche Wirkung hat Kurkuma für unsere Haut?

Vor allem bei unreiner Haut zeigt Kurkuma durch seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften einen guten Effekt. Kurkuma in einer Gesichtsmaske verwendet und mehrmals wöchentlich aufgetragen, fördert die Reinigungsprozesse gereizter unreiner Haut. Möchtest du deine Haut auch innerlich unterstützen, kannst du Kurkuma regelmäßig als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Bei allen Behandlungen ist die Hygiene das A und O für ein gesundes Hautbild.

Gegen unreine Haut und Pickel

Unreinheiten der Haut entstehen häufig, wenn der Körper sich über die Haut entgiftet. Kurkuma wirkt entgiftend und eignet sich daher perfekt für die Bekämpfung lästiger Pickel und generell unreiner Haut, denn als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, regt es die Leber und Galle an, welche für die Entgiftung unseres Körpers zuständig sind. Dadurch werden Entgiftungsprozesse im Körper beschleunigt, was zu einem vermehrten Abbau von Schlacke führt und das Hautbild somit nicht nur reiner, sondern auch praller und strahlender erscheinen lässt.

Als Anti-Aging-Wunder

Die Kurkuma Knolle ist ein tolles Anti-Aging-Mittel. Das liegt vor allem an der Kurkuma Wirkung auf die Endareale der menschlichen Chromosomen, welche wiederum die Hautalterung beeinflussen. Durch Kurkuma wird ein spezielles Enzym aktiviert, welches unsere Zellen und damit auch unsere Haut länger jung hält. 

Zusätzlich schützt uns der Gelbwurz durch seine Antioxidantien vor Hautschäden und Alterungsprozessen durch freie Radikale. Daneben regt die Kurkuma Knolle die Kollagenbildung an, womit sie direkten Einfluss auf die Neubildung unseres Hautuntergewebes nimmt.

Bei Hautverletzungen

Das in der Kurkuma enthaltene Curcumin verkürzt den Wundheilungsprozess unserer Haut durch das Eindämmen von Entzündungen und oxidativem Stress – beides sind Ursachen für die Verzögerung der Wundheilung. Kurkuma unterstützt die Haut bei der Schaffung eines optimalen Hautmilieus. Daneben erhöht Kurkuma die Dichte der Blutgefäße in der Haut und regt das extensive Wachstum neuer Blutgefäße an.

Für ein straffes Bindegewebe

Nimmt man Kurkuma regelmäßig ein, unterdrückt es das Wachstum bestimmter Fettzellen, welche verantwortlich sind für die Fettablagerung im Bindegewebe. Indem es die Fettverbrennung ankurbelt, sorgt es zunehmend für ein straffes Bindegewebe.

Für einen strahlenden Teint

Da Kurkuma erwiesenermaßen die Leber stärkt, werden Entgiftungsprozesse in unserem Körper angekurbelt, was wiederum zu einem erhöhten Schlackenabbau führt und damit zu einem frischeren Teint. Somit ist Kurkuma gesund und macht schön.

Kann bei Ekzemen und Pilzbefall helfen

Curcumin besitzt eine starke antifungale, antimykotische, desinfizierende und antibakterielle Wirkung. Damit ist es in der Lage bei einer innerlichen und äußeren Anwendung Pilzbefall und Ekzeme zu stoppen. Kurkuma kann hierfür als Maske im Gesicht verwendet werden. Wer unter Fußpilz leidet, kann ein Kurkuma-Fußbad von 15 Minuten nehmen. Hierfür sind 2 Esslöffel Kurkuma-Pulver mit etwas Öl in heißem Wasser aufzulösen. Für das Abtrocknen der Füße empfiehlt sich ein altes Handtuch oder Küchenkrepp, denn Kurkuma färbt sehr stark.

Wie wende ich Kurkuma bei der Schönheitspflege an?

Aufgrund seiner vielen positiven Effekte kannst du Kurkuma sehr gut bei der Pflege deiner Haut einsetzen.

Äußerliche Pflege

Für die Schönheitspflege wird Kurkuma sehr oft in Gesichtsmasken verwendet. Es gibt solche Masken fertig im Handel, aber du kannst sie auch ganz leicht selbst herstellen.

Kurkuma Gesichtsmaske selber herstellen

Die meisten Zutaten für eine Kurkuma Gesichtsmaske hat fast jeder im Haus. Du benötigst:

  • 4 EL Kurkuma-Pulver
  • 1/2 Tasse Vollmilch oder Wasser
  • 3 EL Honig
  • 1/2 Tasse Haferflocken

Die Haferflocken dienen einem sanften Peeling Effekt. Das Ganze wird zu einer Paste vermischt und auf die gereinigte Haut aufgetragen. Nach 10 Minuten kann das Gesicht wieder gereinigt werden. Am besten wendest du die Maske Abends an, denn Kurkuma neigt dazu, auf deinem Gesicht eine Orangefärbung zu hinterlassen. Aber keine Angst, nach der nächsten Gesichtsreinigung ist diese wieder verschwunden.

Innerliche Anwendung

Ganz einfach kannst du Kurkuma täglich in der Küche als Gewürz Pulver verwenden. Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma. Verarbeitest du die frische Knolle, ist der Effekt von Kurkuma besonders stark. Du kannst sie dafür klein geraspelt in Speisen und Salaten verwenden oder in einen Smoothie untermischen. In Verbindung mit schwarzem Pfeffer wird Kurkuma noch besser von deinem Körper aufgenommen.

Besonders beliebt ist die berühmte „Goldenen Milch“. Dafür wird einfach Milch erwärmt. Dann gibst du Kurkuma, Ingwer, Zimt und Honig in die Milch, verrührt alles miteinander und voilà – fertig ist dein Gesundheitsdrink.

Tipp - Kurkuma auch für schöneres Haar und schönere Nägel​

Indische Frauen schwören auf Kurkuma, wenn es um gesunde, dickere und dichte Haare geht. Leidest du unter Schuppen, kannst du Kurkuma vor der Haarwäsche als Spülung anwenden. Dafür mischst du das gelbe Pulver mit etwas Kokos- oder Jojobaöl und arbeitest es mit sanften massierenden Bewegungen in die Kopfhaut ein. Nach 15 Minuten kannst du die Masse ausspülen und deine Haare wie gewohnt waschen. Denke auch hierbei bitte an ein altes Handtuch wegen der färbenden Wirkung des Gelbwurz. 

Die ausreichende Aufnahme von Mineralien über die Nahrung ist grundlegend für eine gesunde Haut, Haar und Nägel. Da Kurkuma neben seinen vielen positiven Eigenschaften auch wichtige Mineralien enthält, unterstützt es auch die Gesundheit deiner Nägel. Für die äußere Anwendung eignet es sich jedoch nicht, da sich die Nägel verfärben würden. Allerdings kannst du für das empfindliche Nagelbett Kokosöl als Pflegemittel verwenden.

Weitere Informationen zu Kurkuma​

Nachstehend haben wir noch ein paar wichtige Fakten zum Umgang mit der gelben Wurzel zusammengestellt.

Wie viel Kurkuma am Tag?

Wenn es um die Kurkuma Dosierung geht, hältst du dich am besten an die Vorgaben der Monographie der European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese besagen, dass man täglich bis zu 3 Gramm Kurkuma Pulver aus dem getrockneten Wurzelstock einnehmen sollte, wobei die Dauer der Einnahme nicht begrenzt ist.

Wie entferne ich Kurkuma von der Haut?

Da Kurkuma nicht wasserlöslich ist, lässt es sich mit aufgewärmten Kokosnussöl von der Haut entfernen. Dazu reicht ein Esslöffel des Öls aus. Dieses reibst du sanft auf die betroffenen Hautstellen etwa 30 Sekunden ein. Nach den 30 Sekunden einreiben lass das Öl noch ca. eine Minute auf die Haut einwirken und entferne es anschließend mit einem Wattepad.

Kann Kurkuma schaden?

In besonders hohen Dosen eingenommen kann Kurkuma Magen-Darm-Probleme, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen und Durchfall hervorrufen. 

Bei folgenden Beschwerden solltest du keine Kurkuma einnehmen:

  • Gallensteinen
  • Gallenblasen
  • Entzündungen der Leber

Das Fazit - Ganz natürlich die Haut mit Kurkuma pflegen

Im Grunde profitiert jeder Hauttyp von Kurkuma. Besonders effektiv wirkt es bei Menschen mit unreiner Haut, welche unter Akne oder Pickel leiden. Daher ist die Knolle auch als reines Naturprodukt und bewährtes Hautpflegemittel beliebt und anerkannt. Kurkuma ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl äußerlich als Maske oder Spülung als auch innerlich angewendet für eine gesunde und strahlende Haut sowie schöne Haare und Nägel sorgen.

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